Übersichtskarte

Berlin

Mittwoch, 21.05.2014

Fazit folgt............

:-)

Chiang Mai

Mittwoch, 21.05.2014

Hier in Chiang Mai treffen wie kaum woanders moderne Hotels und alte traditonelle Tempel aufeinander. Die knapp 700km Fahrt waren locker, auf dem Weg nur Raststätten mit einheimischen die lecker Essen verkauften. Das bestellten wir alles mit Händen und Füssen. Für einen bestellten Kaffee, kam ein Eiskaffee. Die Ausstrahlung der Leute hier ist deutlich freundlicher. Um unser Hotel zu finden brauchten wir wieder eine Ewigkeit. Der Stadtkern selber ist noch in originalen Stadtmauern, in einem Karree eingebettet. Sehr schön. Ausserdem befindet sich hier mehr am Stadtrand gelegen, der grösste Nachtmarkt Thailand's. Hier kann man Klamotten und das typische Merchandising erwerben. Gehandelt wird hier deutlich weniger als in Bali, also viel Entspannter.

Zurück in Bangkok wollten wir auch hier noch ein bissel was entdecken. Wir besorgten uns ein Tagesticket für Fähre und Skytrain. Mit dieser entdeckten wir Bangkok von oben, mit der Fähre auf dem durch Bangkok fliessenden River. Vom Wasser betrachtet ist Bangkok fast Hübsch, aufjedenfall aufgewertet. Auffällig ist wieder die Bauweise. Jedes Gebäude komplett anders. Eine Ruine neben einem 5 Sterne Hotel. Egal. Wir liessen uns einfach berieseln. Wir sind längst angenehm gesättigt von der Reise.

Bleibt noch ein Fazit...

Bangkok

Mittwoch, 21.05.2014

Heute verlassen wir die Region der Ferieninseln und fahren in den Norden, nach Bangkok. Zwei Fahrkartenklassen gibt es zu erwerben. Wir entschieden uns für das VIP Ticket. So nennen sie die Plätze mit mehr Beinfreiheit für 23 Eur pro Person. Die Fahrt war Ruhig, es redet auch keiner, keine Ansagen nichts. Stört auch nicht. Man muss nur bei Pausen aufpassen, das man den Anschluss nicht verliert, oder dass die Rucksäcke umgeladen werden. So nicht geschehen als wir 3h vor Bangkok den Bus wechseln mussten. Da standen wir nun Blöd da als das letzte Gepäckstück ausgeladen war und unseres einfach nicht da war. Jetzt waren wir kurz vorm platzen. Das Personal sprach kein Wort Englisch, nur zwei Wörter, Muschuk und Taxi. Das wahr wohl der Bahnhof wo der Bus steht. Franzi gab der Tante Zettel und Stift. Sehr gute Idee. Somit konnte sie die Sachlage aufschreiben. Damit gingen wir zum nächsten Taxifahrer. Bevor er den typischen Mondpreis vorschlug, sah er mein bezauberndes Lächeln und stimmte unseren Preis zu. Er fuhr nach Muschuk oder wie das geschrieben wird. Ein riesen Busbahnhof im Norden von Bangkok. Während der Fahrt konnten wir gleich ein wenig Bangkok erkunden. Was soll man sagen, Grossstadt halt. Zugebaut und voll ohne Ende. Der einzige Unterschied zu Europa ist das jedes Haus eine andere Form und Farbe hat. Hier hat jeder den Grundriss skizziert wie er den Stift halten konnte.

Wir also in den Bahnhof gleich zur Information, der schickte uns zu der nächsten und die wollte uns wieder wegschicken. Wir täuchten per Blick einen Hungerstreik an und sie verschwand kurz Backstage. Plötzlich kam eine ganz andere Frau aus der Tür. Wir sollten ihr bitte in Richtung Taxistand folgen. Sie entschuldigte sich für ihr schlechtes Englisch. Kein Problem, der Wille zählt. Der erste Taxifahrer liess sie stehen, beim zweiten erfuhren wir warum, er sollte das Taximeter an machen. Wir dachten mittlerweile das sind nur Attrappen. Nach ein paar Minuten fuhren wir auf einen Hinterhof und tata. Da stand der Bus und der Junge der ihn waschen sollte. Er guckte nur verwundert als wir die Rucksäcke empfingen. Zu unserem Hotel wollte der Taxifahrer nicht mehr, klar das Taxometer war ja an. Erst als ich ihm einen tollen Preis vorschlug fuhr er los. Sowas korruptes haben wir noch nie erlebt. Im Hotel angekommen kamen wir erstmal zur Ruhe.

Der nächste Morgen fing mit einem tollen Frühstück an, riesen Buffet. Lecker. Jetzt wollten wir was sehen. In der Hotellobby wurden gleich Touren angeboten. Wir liessen uns zu einem dieser berühmten Floatet Markets fahren. Der Fahrer machte was besonderes, indem er nicht so gequält lächelte und nicht das Gegenteil machte was er andeutet zu machen.

Auf einer Wasserstrasse wurden wir per Kanu mit Motor gefahren und liessen uns von den Verkäufern, die jeweils am Steg verweilten mit Angeboten berieseln. Verkauft wurde Erwartungsgemäss Ramsch und Blödsinn, bei 36 Grad und tropischer Luft versackte sowieso jedes Verkaufsgespräch. Am Nachmittag wollten wir noch zu diesem Kommerztempel, aber der war für Besucher Heute geschlossen, also war es Heute kein Kommerztempel.

Jetzt wollten wir raus aus Bangkok, mal das ruhige Thailand sehen. Als ich Online den Mietwagen bestellte klickte ich selbstverständlich ein Navy mit an, wäre ja Wahnsinn ohne durchs Fremde Land zu fahren, gerade durch Asien.

Als wir bei Sixt ankamen war natürlich kein Navy da, im Auto nicht und im Büro auch nicht. "Steht nicht im PC, Hihi" Wo wir denn eins kaufen könnten, fragte ich. " Heute ist Feiertag" Hihi. Jetzt hatten wir Richtig die Schnauze voll, aber aufgeben ist nicht.

Das erste Ziel sollte Kanachanburi am Kwairiver sein. Wir brauchten geschlagene 4h um aus Bangkok in westlicher Richtung rauszukommen. Mit Karte, die wir an der Tanke kauften ging es dann.   Am Ende des Tages brauchten wir für 180km 8 Stunden. Die letzten zwei brauchten wir um das Resort zu finden. Komplett fertig mit den Nerven gingen wir noch lecker Thaiessen und machten Feierabend.

Kanachanburi ist gegenüber Bangkok traditonell und berühmt für seine Brücke am Kwai River. Die wurde von englischen und australischen Kriegsgefangenen unter der Flagge Japans erbaut um das ebenfalls besetzte Burma besser zu erreichen. Die aktuelle Brücke ist aber nachgebaut und zu betreten. Hier verbrachten wir 2 Tage. Echt schön.

Nun wollten wir noch ganz weit in den Norden, nach Chiang Mai....

  

 

Koh Panghan

Montag, 12.05.2014

Nach unserem gemeinsamen Frühstück mit unseren neuen Homies aus Eisenach fuhr uns der Hotelmanager, ein Schweizer, persönlich zum Hafen und erklärte uns das, dass Visa Prozedere System hat. Man darf ein Jahr bleiben, verlässt das Land Z.b nach Laos und kommt am selben Tag mit neuem Stempel zurück. Für das Arbeitsvisa bringt man halt ein bissel mehr Geld mit. Bäcker sind hier wohl beliebt. Nee lass mal...

Die Fahrt mit der Fähre dauerte 30 Min. Im Milky Bay Resort angekommen, wurden wir direkt von dem Hotelservice abgeholt. Das wird immer von dem letzten Hotelservice mit organisiert. Das Resort war direkt am Beach gelegen, ein Türkiser Traum. Abgekühlt haben wir uns trotzdem im Pool, weil das Wasser im Golf von Thailand Pupswarm ist.

Auch hier wollten wir uns ein Motorbike ausleihen. Das kostet umgerechnet 4 Eur für einen Tag. Der grosse Unterschied ist, dass auf der gesamten Insel der Reisepass hinterlegt werden muss. Bing Bong. Regel Nummer eins. Gib niemals die   Grundlage für Ein und Ausreise aus den Händen. Selbst das auswärtige Amt warnt davor. Mit einem süffisanten Lächeln verneinten wir das und gingen in Richtung Hauptstrasse. Hier wollten wir einen dieser Taxen bedienen die immer Kräftig nach Touristen suchen. Die Autos sind hinten immer offen und lassen eine frischwarme Fahrtluft zu.

Der junge Fahrer konnte wie die meisten sehr schlecht Englisch. Das stört mich so nicht, ich hab nur keine Geduld dafür. Wenn man Touristen bedienen will, sollte man die Grundlagen drauf haben. Ich überliess die Preisverhandlung Franzi. Wir liessen uns zu einem ausgetrockneten Wasserfall fahren und dann zu einem nächsten. Hier konnte man wieder auf einem Pfad zum höchsten Aussichtspunkt kraxeln. Sehr schön.

Als wir wieder unten ankamen wartete er mit seiner Freundin. Jetzt fing er an irgendwas vom doppelten Preis zu brabbeln. Wir liessen ihm das 3 mal wiederholen. Mit ernstem Blick bot ich Ihm zweidrittel von dem Preis fürs warten an und sagte das wir zurück laufen. "Ohhhhhh" Damit hat er nicht gerechnet.

Gemütlich machten wir uns auf dem Weg zurück. Zwischendurch assen wir bei einem Local, mit Händen und Füssen bestellten wir was leckeres zu happern. Irgendwann am späten Nachmittag waren wir dann wieder am Resort. Zum Abendessen gingen wir vor die Tür zu einem anderen Local. Ein echter Familenbetrieb. Als wir fertig  waren schlich sich der Familenvater an unserem Tisch und meinte" Ich setzte mich mal zu euch" Es waren ausser uns keine Gäste zu sehen. Jetzt bekamen wir uns Gespräch, so wie wir es in jedem Land geschafft hatten. Wir löcherten ihn mit Fragen, Franzi vorallendingen. Unaufgeregt erzählte er, dass zuviele aus Myanmar zum arbeiten kommen und das nur für 8000 Baht (200 Eur) im Monat. Das reicht einfach nicht. Sein Laden funktioniere nur weil er keine Angestellten habe, sondern alles mit der Familie erledigt wird. Die Fullmoonpartys sind zwar Käse aber gut für das Geschäft. Die Partys funktionieren nur weil die Polizei geschmiert sei. Auf Drogenbesitz gibt es hier die Todesstrafe. Von allen Inseln kommen die Polizisten zu den Partys und machen Kohle.

Von Schulzeiten, über Fussball quatschten wir fast 3h über alles. Als wir nach seinem absoluten Lieblingsort auf der Welt fragten, von dem er wirklich träume, meinte er nur, die Frage stelle sich nicht. Er wird nie verreisen können. Jetzt waren wir ein bissel Sprachlos. Uns geht es so gut. Dafür habe er keine Schulden und das ist gut. Er hat sich kein bisschen beklagt. Die Ruhe in Person. Erst die Familie dann kommt ne Weile garnichts und dann der Rest. Dankbar verabschiedeten wir uns. Der Thailand Trip ist gerettet.

Am nächsten Morgen ging es zurück nach Koh Samui. Den letzten Abend verbrachten wir mit den Eisenachern in unserem deutschen Restaurant. Zur Kirmes in Thüringen sehen wir uns wieder. Marcel nehm ich im Oktober mit nach Liverpool.

Heute geht mit dem Bus nach Bangkok.....

Koh Samui

Donnerstag, 08.05.2014

Der Farang, die Langnasen, so werden die Europäer hier in Thailand genannt. Es gibt sogar eine Gratis Zeitschrift die so heisst. Der Farang gilt als Reich und deshalb auch ein wenig hochnäsig. Wir waren das nicht, zumindest noch nicht bei der Einreise. Mit Malaysia Air sind wir geflogen. Das kann man ja jetzt schreiben. Beim einchecken machten wir uns umsonst sorgen, dass wir den letzten Flieger nicht bekommen, weil der nochmal extra war, also Visum erhalten, Klamotten abholen und neu einchecken. Und es klappte wirklich, da das Visum nur Routinemässig eingestempelt wird und der Terminal nur für Inlandsflüge vorbehalten ist, ging alles ganz fix.

Der Flughafen in Koh Samui ist Privat und ein Augenweide. Ein nette Dame verpasste uns gleich für wenig Geld das richtige Shuttle. Die werden hier nach Beach eingeteilt. Es gibt 4-5 davon auf der Insel. Wir hatten uns ohne Hintergrundwissen für den Ballermann Beach entschieden. Ich kenne viele Leute die schon mal in Thailands Süden  waren. Ich hörte immer nur Koh pang ping u.s.w. Wir konnten das nicht wirklich einschätzen wo was ist.

Als unser Shuttle vor unserem Hotel stand freuten wir uns erstmal angekommen zu sein, bis wir den Zettel am Eingang bemerkten, auf dem geschrieben stand, dass seit dem 1.5 geschlossen sei. Heute war der 2. Na Klasse. Jetzt standen wir da. Franzi ist gleich zum Nachbarn, ein Massagestudio, gerannt und die Frau wiederum mit ihr zu einem Taxifahrer. Die meinten da hinten in Beachnähe gibt es genug Hotels. Das stimmte auch. Wir haben uns trotzdem erstmal verlaufen. Genervt wollten wir mit dem Taxi irgendwo hin. Das sagte ich auch dem ersten Taxifahrer. Er meinte er kenne keins. Das sagte auch der 2. Wir waren überrascht wie lustlos hier agiert wird. Zum dritten sagten wir einfach zum Beach Resort. Er brummelte irgendeinen Namen, wir stimmten einen viel zu hohen Fahrpreis zu und er fuhr zu dem Resort.

100 Eur die Nacht sagte die Tante an der Rezeption. Ich meinte es ist 22.00 Uhr, ob sie nicht einen besseren Preis machen könne. Sie tippte minus 10% ein. Wir müssen so fertig geguckt haben, dass sie ein kleines Hotel anrief, einen guten Preis aufschrieb, den Hausshuttle rief und uns dort hinfahren liess. Sie konnte das Elend nicht mehr sehen. Auch hier konnte man beobachten. Keinerlei Ausstrahlung von den Locals. Willkommen fühlen wir uns hier nicht.

Angekommen im Hotel freuten wir uns erstmal. Das Hotelzimmer war echt gut, für 23 Eur aufjedenfall.  Am nächsten Morgen wollten wir dann Frühstücken, das wurde hier nicht angeboten. Wir latschten den Chawang Beach entlang wo Resort an Resort gelegen ist. Wir sind mitten in der Tourihölle gelandet. Schliesslich latschten wir bei 41 Grad Real Feel und 95% Luftfeuchte und Sonnenschein in das Malibu Resort. Hier gab es am Pool Frühstück und den ersten Thai der nicht so gequält lächelte, sondern Aufrichtig. Er hat wohl erkannt, wenn hier Morgen Z.B. ein Öltanker strandet, dann ist Feierabend und zwar für immer.

Wir Frühstückten erstmal vergnügt und liessen uns überreden hier 2 Nächte zu bleiben. Gesagt getan. Wir bummelten am Beach und ich mehr im Pool. Einen Tag kann ich sowas machen, dann werde ich Unruhig. Strandurlaub geht garnicht.

Einen Tag später liehen wir uns für 5 Eur Tagesgebühr einen Motorroller aus. Damit erkundeten wir nun die Insel. Wir fanden den "Big Budda" Eine kitschige Figur die es hier leicht erhöht auf einem Berg zu bewundern gibt. Den Wasserfall fanden wir nicht, die Affenshow, in der die Affen angekettet sind lehnten wir ab.

Also fuhren wir einfach durch die Gegend. Beim Mittagessen bediente uns ein echter Ladyboy, nur nicht so hübsch wie man es von den Bildern kennt. Mir verging das Essen irgendwie auch weil die Kokusnussmilch aus der Original Kokosnuss nicht nach Bounty oder Raffelo schmeckte.

Jetzt wollten wir den Beach wechseln, nach Mae Nam soll es gehen, im Norden der Insel. Wir buchten vorab online ein Hotel Angebot. Wir landeten im Tropical Garden. Echt hübsch. Wir sassen noch an der Rezeption als plötzlich eine Frau reinkram und sagte "Ich brauch ne Klimaanlage und Wlan, der Rest ist mir egal" Wir mussten schmunzeln. Sie, Sarah, hatte noch Marcel und Jaqueline dabei. Alle drei kommen aus Eisenach. Wir verstanden uns sofort, gingen Abends zusammen in dem deutschen Restaurant an der Ecke und hatten Spass ohne Ende...

Jetzt wollten wir mal an einer Tour teilnehmen. Wir entschieden uns für die in den Marine Park. Ein Kette von Inseln, teilweise bewohnt, teilweise nicht. Zwei von denen besuchten wir. Die Namen haben wir vergessen. Is auch Latte denke ich. Vor dem leckeren Thai Mittagessen besuchten wir Insel 1. Geboten wurde eine Aussichtsplattform mit Aussicht auf dem Marine Park und eine Lagoone. Nach dem Essen dann Insel 2. Hier konnte man einen Berg Trekkingmässig besteigen. 500 Meter. Aber kein Weg, sondern an Seilen auf dem Gesteinen sind wir hochgekraxelt. Das war echter Sport, vorallendingen bei dem heissen Wetter. Nach ca. einer Stunde sind wir oben angekommen und es hat sich gelohnt. Ein Panorama von Türkis, Bergen und Landschaft. Ein echter Traum. Abends waren wir dann wieder lecker Essen. Bei den Preisen geht das nicht anders.

Heute geht es nach Kho Phangnan. Die nächste Insel weiter oben im Norden.....

 

 

 

 

Fotos Bali und Western Australia

Sonntag, 27.04.2014

Magical Mystery Western Australia

Alle anderen Fotos von der Magical Reihe sind auf der SD Karte in Richtung BRD.

 

Bali

 

Bali, Indonesien

Sonntag, 27.04.2014

Leicht Wehmütig verliessen wir Australien und betreten nun zum ersten mal den asiatischen Kontinent. Die Wahl fiel auf Bali. Nicht weil wir davon träumten, sondern weil hier die Monsunzeit gerade vorbei ist. Eigentlich wollten wir nach Tibet, doch dort darf nur in vierer Gruppen eingereist werden. In Vietnam ist der Visumskram zu anstrengend. Nun also Bali. Ohne grosse Vorkenntnisse landeten wir in Denpasar. Den Stempel für 30 Tage bekamen wir für 50 US Dollar. Ansonsten, googelte ich vorher, sollte man nichts in Dollar zahlen. Ein Zeichen für Abzocke. Der erste Empfing uns gleich und wollte uns zum Hotel fahren. Auch von dem fünften nein liess er sich nicht wirklich beeindrucken. Bis zum Geldautomat verfolgte er uns . Ich drückte vor Schreck 3 Mill und dachte jetzt haben wir viel zu viel von dem Spielgeld. Auf dem Weg zum Kaffee Shop wimmelten wir ihn ab. Ob ich mich daran gewöhnen Kann?! Beim bezahlen gab ich der Frau für den Kaffee irgend so einen Schein. Sie lächelte Süffisant und erklaerte mir das es viel zu viel sei. 16000 Ind. Rupiah sind 1 Euro Wert. Gut zu Wissen.

Jetzt latschten wir in Richtung Taxistand. Blue Bird heissen die hier. Wenn man mehr als vier Eur zahlt wurde man schon betrogen wussten wir. Die Fahrer meinten alle 10 Eur. Was soll man machen? So lange bockig stehen bleiben bis einer einlenkt? Also zahlten wir den Preis. Später in der Stadt droht man einfach mit wieder aussteigen, wenn die übertreiben. Das klappt. Unser Guest House fand ich bei Hostel. com für 16 Eur die Nacht, gelegen in einem Wohnviertel. Enge Gassen und Haus an Haus. Jedes ein kleiner Tempel. Vereinzelt waren die mit Hakenkreuze versehen. Wir staunten nicht schlecht. Später fanden wir raus, dass das für Glückseligkeit und Hoffnung steht. Ob die Wissen was früher bei uns los war?!

Das Zimmer ist echt Klasse. Alles Sauber und Ordentlich. Das Personal freundlich und leicht benommen. Die lachten immer so entspannt. Jetzt wollten wir was sehen. Wir liefen vor zur Hauptstrasse, die komplett überfüllt war. Und das geht den ganzen Tag so. Der pure Stress, aber keiner flippt hier aus. Alles Kreuz und Quer. Am meisten die Mopeds. Später meinte ich zu dem Taxifahrer, dass er bei uns nicht nur seine Fahrerlaubnis verlieren würde, sondern auch schon längst eingesperrt sei. Darüber lachte er.

Erstmal was Essen. Entlang der Hauptstrasse fanden wir eine Art Bistro. Die Karte liess Spottpreise erahnen. Wir stopften uns voll für 5 Eur. Unglaublich lecker. Jetzt wollten wir in die Innenstadt, wieder mit Taxi. Das kann man machen, weil eine Fahrt höchstens vier Eur kostet. Ausserdem haben wir noch keine Busse gesehen. Er erklärte uns das die Touri Ecken am Beach sind. Hätten wir uns denken können. Aber wir wussten garnichts. Kuta und Seminiak ist hier der Brennpunkt. Oha. Also hin da.

Strassenverkäufer überall. Nur Kitsch und Blödsinn verkaufen die, quatschen einen voll mit guten Preis und so. Aber selten aufdringlich und insgesamt sehr herzlich alles. Jetzt wollten wir uns mal erkunden was man so machen kann in Bali. Wir stoppten an einem Info Stand, zogen Flyer, der Start für das kommende Verkaufsgespräch. Der Junge Mann machte es sehr gelassen, konnte alles gut erklären. Mit dem Taschenrechner tippten wir unseren Preis ein bis es passte. Wahrscheinlich immernoch zu teuer, aber alles muss seinen Preis haben, deshalb werde ich nie Verkäufer. Die Kleene is da anders, sie sagt Munter nö, wenn es nicht passt. Einmal hat sie sich verarschen lassen, beim Kauf der Früchte. Das passiert nicht nochmal garantiert. Aufjedenfall haben wir eine Rafting Tour und eine 2 tägige Vulkantour mit Privatfahrer für 170 Euro gebucht.

Am nächsten Tag wollte ich Surfen. Nach harter Verhandlung zahlte ich 6 Eur für das Brett, für 2h. Eine Stunde hätte ja erstmal gereicht, aber ich musste ja den Helden spielen. Nach 24 Minuten lag ich völlig kaputt am Strand. Die Wellen zu stark und die Sonne zu streng. Die kleene versuchte in der Zeit sich zu entspannen. Geht aber nicht. laufend irgendein Verkäufer. Vom Paradies keine Spur, überall schwimmt Plastikmüll rum. Das Ding haben die hier kaputt gemacht. Badeurlaub in Thailand,aber nicht hier, hatte ich schon einen Abend vorher in einem Forum gelesen. Egal.

Jetzt sollen die Touren starten. Unser Fahrer holte uns gleich Morgens ab und fuhr uns zu dem Gebiet wo das Rafting stattfinden soll. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann gleich los. Jeder ein Paddel und eine Schwimmweste. Mit uns im Boot sassen ein Paar aus Ägypten in den Flitterwochen. Die hatten eine wasserdichte Kamera dabei. Die Fotos bekommen wir per Mail. Perfekt.

Unser Bootsführer war ein Local, ein echter Profi mit der Lache von dem verrückten Chinesen von Hangover. Das wichtigste Zeichen war "Bumm Bumm". Das heisst festhalten, wir fahren auf einem Felsen zu. Insgesamt 16km und fast 3h durch den Regenwald. Reine Natur. Am Ufer sassen Frauen die ihre Wäsche wuschen. Es ging Hin und Her, Rückwärts und volle Power. Danach gab es Mittag. Reis mit Chicken und Salat. Das was hier alltäglich gegessen wird. Wir sassen immernoch weit oben in den Bergen. Man konnte in den Regenwald schauen, die Reisbalkone bewundern. Echt Einzigartig. Abends sassen wir in unserem bereits gefundenem Lieblingsrestaurant. Hier spielt jeden Abend eine Live Band. Immer sehr gute Gitarristen. Die Kellnerin und der Kellner suchten immer das Gespräch. Dann steckte Franzi der Kellnerin, dass ich Gitarre spiele. Plötzlich hörte ich meinen Namen durchs Mikro, mit dem Aufruf was zu Spielen. Schnell konnte ich das auflösen, aber eines Tages werde ich auf die Bühne gehen und mein Lied spielen. Ganz bestimmt!!

Am nächsten Morgen holte uns Jaiden ab, unser Chauffeur für die nächsten 2 Tage. Ein extrem freundlicher zurückhaltender Familienvater der nur arbeitet damit seine Kinder studieren können. Das konnte man raushören. Er fuhr uns vom Süden bis ganz nach Oben in den Norden. Wir hatten keinen Ablauf, überliessen das alles ihm. Wir sahen den wichtigstens Tanz des Landes der im Grunde das wichtigste vermittelt. Das Gut und Böse immer beieinander sind. Daran wird hier ganz fest geglaubt. Deshalb wird auch der Brauch mit den Opfergaben gepflegt. Das bedeutet, dass immer ein kleiner Teil ,vom eigenem Gut den Göttern überlassen wird, indem eine kleine Schale aus Bananenblättern mit Blüten, Reiskörnern und einem räuchernden Stäbchen versehen wird und vor die Tür platziert wird, quasi den Göttern überlassen. Das kann man hier überall vor jedem Eingang beobachten. Da jedes Gebäude einem Tempel gleicht, sieht das echt beeindruckend aus. Damit glauben sie sicher durchs Leben zu kommen. Das soll vor Sturm (Tsunami) schützen. Das gute stellen die Berge da, dort wo die Götter zuhause sind.

Wir fuhren weiter und stoppten bei grösseren Tempelanlagen. Spirituell kam das nicht rüber, zu viele Touristen die albern in diesen Gewändern aussehen. Diese musste man sich aber umlegen lassen. Der nächste Stopp war eine Kaffeeplantage. Alle Schritte, von der Bohne bis zum Kaffee wurden erklärt. Hier konnte man auch diese Luwakkatzen bewundern die die Kaffeebohnen unverdaut auskoten. In dessen Magen entfaltet sich wohl dieses besondere Aroma. Diese Sorte musste man als einzigste bezahlen, die anderen frei verkosten. Wir liessen uns alles bringen was angebaut wurde, auch Tee und machten den Sensorikkasper. Alles inmitten von den dazugehörigen Pflanzen. Der Tag endete am Vulkan der wegen Nebel schwer zu sehen war, dennoch eine besondere Aussicht.

Das Hotel das wir online buchten war nicht erreichbar also suchten Jaiden geduldig mit uns was neues. Wir landeten im Cleopatra, ein Delphinresort, geführt von einer Familie. Gelegen in einem Meer von Blumen, Palmen und direkt am Meer. Traumhaft. Am nächsten Morgen beim Frühstück sass eine Frau am Meer und suchte das Gespräch. Daraus entwickelte sich wie immer ein Verkaufsgespräch. Da sind wir echt Naiv. Wenn die Klamotten nach was aussehen würden, dann könnte man ja aus Mitleid was kaufen. Ich fragte sie warum sie nicht in die Stadt gehe. " Alles organisiert" Aha. Ein Chef für alle Knechte, die sich um die Touris kloppen. War eigentlich klar.

Heute geht es wieder in den Süden. Zum Start ging es zum Holly Hot Springs. Ein Pool mitten in den Tropen. Das Wasser 28 Grad. Das Wetter ist jeden Tag gleich. 33 Grad und 95% Luftfeuchte. In den Bergregionen mal Regen . Schwer zu Atmen und am besten keine Klamotten an, sonst gibt es Kreislaufprobleme. Nach nochmehr Tempeln und Aussichten waren wir Abends wieder in Kuta. Hier haben wir jetzt für die letzten Tage ein Sonderangebot im Ibis war genommen. 20 Eur die Nacht fürs schicke Zimmer mitten im Brennpunkt. Wir haben alles gesehen. Eine Woche reicht vollkommen. Die letzten Tage werden wir noch ein bissel rumgammeln. Am Freitag geht es nach Thailand....


einige punkte sind verschoben!!







Magical Mystery 48-56 (letzter Teil)

Montag, 21.04.2014

Jojo.Es geht zuende. Langsam ist auch die Luft raus. Zuviel Routine hat sich entwickelt. Geniessen tun wir es trotzdem noch, nur die Aufregung hat sich gelegt.

Den Burzeltag von Franzi haben wir am Ellendale Pool und in Geraldton verbracht. Dort am Beach war ein Freiluftkino aufgebastelt. Harry Potter wurde gezeigt. Das haben wir noch nichtmal in Deutsch geguckt, genau wie sein Freund, der Typ mit den Ringen. Vorher hat eine Sängerin mit Gitarre ihr bestes gegeben. Jetzt wusste ich wieder was mir fehlt. Livemusik. Dort am Beach blieben wir auch über Nacht. Das interessiert hier niemanden.

Jetzt sind wir fast wieder in Perth. Einmal rum sind wir gekommen. 18000 km sind wir gefahren. Was für eine Reise, mit allen Facetten. Kurz vor Perth sind wir zum ausgeschilderten Kängeruh Point gefahren. Plötzlich sass am Strassenrand ein Kängeruh und rannte nicht gleich weg, liess sich brav Fotographieren. Ein würdiger Abschluss von Australien. Abends haben wir in Cervantes vor einer Schule gepennt, weil sonst überall Camping verboten ist. Noch ne Rechnung die wir sowieso nicht zahlen wollten wir nicht.

Am nächsten Morgen ging es zu unserem letzten Nationalpark. Dort leben Koalas in freier Natur. Einen erwischten wir beim Mahl und beobachteten ihn ne ganze Weile. Die fressen ausschliesslich Eucalyptosblätter und pennen dann 18 h. Das machen wir auch momentan. Wir sind so ausgeschlafen das wir schon wieder Müde sind. Die Action fehlt.

Jetzt sind wir wieder in Perth. Hier und in Umgebung werden wir Ostern verbringen. Verschiedene Feste haben wir uns aussgesucht. Ein tolles Festival am Karfreitag bereits erlebt.

Wenn nichts passiert ist meistens nix los. Ausser der letzte Abend. Die Liverpool Euphorie ist auch hierueber geschwappt. Der Australien LFC Supporter Club hat hier ne eigene Kneipe und wir wollten nicht fehlen. Jetzt ueberlegen wir Ernsthaft am 10.05 zur Meisterfeier in Liverpool zu sein und noch eine Great Britain Tour ueber Schottland und Irland ranzuhaengen. Mal sehen.

Am Dienstag fliegen wir erstmal nach Bali....

Rein gehauen..

 

Magical Mystery 42-47

Sonntag, 13.04.2014

Heute am Tag 40 gehts es nach Exmouth. Hier startet der Coral Reef. Das Gegenstück zum Great Barrier Reef. Kurz vor Exmouth fuhren wir beinahe ein Emu um. Es stand mitten auf der Strasse und liess sich garnicht beeirren. Will man am Coral Reef schnorcheln muss man eine Tour buchen oder man zahlt Eintritt in dem angrenzenden Nationalpark. 12 Dollar + 20 fürs Übernachten auf dem Campingplatz war uns das Wert. Dort lernten wir Todd + Frau und den 2 Kindern kennen. Eine richtige Familie. Nur Glücklich. Wir haben selten so zufriedene Menschen gesehen. Wir sassen Abends zusammen und quatschten. Unsere direkten  Nachbarn waren natürlich Deutsche. 3 Abi Abgänger aus Düsseldorf.


Zum unseren Schnorchelerlebnis. Nachdem das ausgeliehene Set nicht Wasserdicht und nach einmal austauschen immernoch nicht funktionierte, gaben wir den Krempel ab und machten uns vom Staub. In Coral Bay erschlug uns ein Masse von Touris. Dementsprechend waren auch die Preise. Die Kleene wurde immer trauriger und bereute die Entscheidung aus Timber Creek abzuhauen. "So schön wie dort wird es nie wieder" Mein Zeichen für besondere Taten. Wir machten einen Kassensturz, rechneten alles aus und machen uns nun auf dem Weg zurück nach Timber Creek. Ein Umweg von 5000 km. Egal. Das Bauchgefühl stimmt. Live life deeply... Abends an der Tanke trafen wir nochmal Todd mit Familie. Sie staunten nicht schlecht als wir erzählten was wir vor haben.


Wir fuhren also den Highway nördlich. In Port Hedland bemerkten wir dann, dass wir uns verrechnet hatten. Die letzten Abhebungen waren noch nicht abgebucht. Anfängerfehler. Jetzt waren wir richtig traurig. 500 km hatten wir bereits zurück gelegt. Wir machten erstmal Barbeque.
Wir erinnerten uns selber daran wo wir eigentlich sind. Immernoch nahe am Paradies. Für Luxusgefühle sind hier kein Platz. Wir schauten auf die Karte und setzten uns neue Ziele. Das lächeln kehrte zurück.
Wir fuhren wieder zurück zum 40 Mile Beach, wo wir schon mal nächtigten. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang. Wir wollten wieder ganz Nahe am Wasser stehen, wie unsere Nachbarn. Halb dunkel war es schon. Zu Dunkel um zu sehen, dass der Sand unter uns  zu tief und trocken war. Schwups. Es ging garnichts mehr. Der Horst stand genau drin und richtig tief. Zwischen dem hinteren Reifen und dem Rumpf vom Horst war fast ein halber Meter Platz. Feierabend.

Die   Kleene holte derweil die Nachbarn. Ein Australien Rentner Paar. Es schien so als wenn er nur darauf wartete das was passiert. Oberkörperfrei warf er sich unter dem Horst und guckte wo er dass Abschleppseil befestigen konnte. Dieses war schon so Alt das es sofort Riss. Mhh. Kurz überlegt. Die Hundeleine soll helfen. Beide waren voll Konzentriert. Wir standen da wie kleine Kinder. Zack. Auch gerissen.Mhh. Der nächste Nachbar wurde involviert. Er hatte ein Boot dabei. Das bedeutet auch so eine Rolle, womit er das Boot wieder rausziehen kann. Natürlich automatisch. Mit einem riesen Krach zog er den Horst aus dem Dilemma. Wir bedankten uns höflich und plötzlich war alles vorbei. Erstmal ein Bier auf dem Schreck. Am nächsten Morgen suchten wir unser neues Handy. Wo lag es ? Tatsächlich dort wo Horst feststeckte, über Nacht im Sand. Jetzt dachte ich echt ein paar Sekunden hier abzubrechen und ab Nachhause. Seit Timber Creek ist der Wurm drin. Egal. Die Show must go on. Wir quatschten noch ne Weile mit unseren Rettern. Wir dürften ihren Wohnwagen von innen bewundern. Toll. Wie ne kleine Wohnung und neu 100000 Eur Wert. Bevor wir uns in der BRD wieder ne Bude mit dem ganzen Ikea Müll voll stellen, ist das echt ne Überlegung Wert.


Dann erzählten sie, dass momentan Thunderstorm Saison sei und das sie fünf mal Alarm pro Jahr hätten. Man könne dann nicht einfach bleiben. Man müsse dann weiter Südlich oder in das landes Innere. Gut zu Wissen. Dann verabschiedeten wir uns.
Wir fuhren weiter nach Carnavon. Wir suchten vergeblich nach einer Dusche. Also Katzenwäsche. Die Nächte sind bereits wieder angenehm Frisch. Wir fanden einen Beach und bewunderten einmal mehr den Sonnenuntergang. Wann macht man das in der BRD schon und vorallendingen jeden Tag?
Hier übernachteten wir auch. Wir waren nicht alleine, neben uns war noch ein holländisches Paar. Das erfuhren wir weil wir alle Morgens von dem Ortsranger geweckt wurden. Ich machte mir gerade ne Platte ob der BVB das Wunder schafft, als plötzlich son Typ mit Taschenlampe um den Horst rannte und irgendwas brabbelte. Ich schob die Seitentür auf und suchte das Gespräch. Bla bla 200 Dollar Strafe. Die ganzen Ausreden ersparte ich mir. Friss oder Stirb.


Der Holländer war da anders. Er bediente sich der Bettnässermentalität, bis die Polizei kam. Jetzt war hier richtig Fasching. Die haben hier wie die Amis die bunten Lichter auf dem Dach. Jetzt sah es hier aus wie ein richtiger Tatort. Als der Bulle das zweite mal zu mir sagte das es brilliant sei, dass ich jetzt weiter fahre war das wohl mein Zeichen. Doch bevor wir fuhren, war die Szene aufgelöst. Also machte ich Kaffee und wir bestaunten den Sunrise noch am Tatort.
Wir fuhren weiter nach Bushbay. Den Tipp bekamen wir von unseren Rettern einen Tag zuvor. Dort kann man for free campen. Das stimmte. Vorher wollten aber noch zum Rocky Pool. 10 km über eine Buckelpiste ins Outback. Hier war nichts ausser der Gascoine River den sie hier Pool nennen. Über dem habe ich einen Tag später mit jemanden gesprochen der Unterschriften gegen das Fracking sammelte. Ich unterschrieb natürlich.  Neben dem Pool war nichts, ausser ein paar Kühe, die in der Sonne lagen und uns anglotzen. Kurz erfrischt ging es nach Bushbay.


Wieder direkt am Meer, aber keine Wellen. Eine Bucht halt. Hier blieben wir eine Nacht und nen halben Tag. Jetzt geht es nach Shark Bay, das Gebiet das zum Weltkulturerbe gehört. Hier kann man die Stromatoliten bewundern. Die Mikroorganismen die vor 3,5 Mill Jahren, im Zusammenhang mit der Strömung, das Leben hier erweckten. Man kann sie natülich nicht sehen. Aber in dem Hamelin Pool erahnen. Geheiert haben wir im angrenzenden Campingpark, weil der mit 10 Eur so Preiswert war und ein Pool integriert war. Toll. Der Tag 46 wird in Monkey Mia enden, dem berühmten Delphin Resort, am Rande des Nord Westen und in Shark Bay.
Dort angekommen erschlug uns eine zu erwartende Menschenmasse. Die Ferien beginnen heute. Erstmal Rundgang. Genau 7 Jahre ist es her, als ich hier als Koch in der Monkey Bar arbeiten dürfte. Es hat sich nicht viel verändert. Nur das Personal hat sich komplett geändert. Das Konzept hier ist einfach. Jeden Morgen um 6:45 wissen die Delphine das es was zu happern gibt.

Dementsprechend stehen um dieselbe Zeit hunderte von Menschen rum und bewundern das von Researchern, also Leute die sich  mit den Delphinen auskennen, geleitete Spektakel.
Wir gammelten den ganzen Tag im Wasser und beobachteten die Hochzeit in der Monkey Bar. Dafür wurde die heute geschlossen, die komplette Retrospektive mir verwehrt.
Am nächsten Morgen, mittlerweile der Tag 47, verliessen wir den Trubel wieder und fuhren weiter Südlich. Noch 9 Tage dann endet der 2. Teil unserer Reise. Im Calbari soll es wieder Wellen geben. Heute hat die kleene Geburtstag, ein echtes Sonntagskind. Ma gucken was passiert...


Fortsetzung folgt.....

Magical Mystery 37-41

Montag, 07.04.2014

Wirklich sollte der Tag unweit von Broome auf einem Rastplatz enden. Wir überlegten und rechneten uns aus, ob wir nochmal nach Timber Creek fahren sollten, weil es dort so schön war. Aber wir liessen es. Vorwärts immer Rückwärts nimmer, lehrten uns einst unsere Diktatoren.

Schlafen konnten wir hier nicht, weil zu heiss. Der Wetterbericht gab für Nachts 33 Grad und Windstill aus. Also starteten wir schonmal die Tour, die Westtour back to Perth. Noch 20 Nächte bleiben uns für Australien. Ich fuhr noch 120 km in Richtung Port Hedland.

Am nächsten Morgen wachten wir auf einem Rastplatz auf. Sobald der gelbe Kuller aus dem Horizont hüpft, gibt es immer Kaffee. Heute ging es nach Port Hedland. Hier draussen ist immernoch erstaunlich ruhig. Alle 300 km eine Tankstelle. Das hatten wir noch nie. In Port Hedland gibt es 3 Hauptarbeitgeber. Die Miene die Salz fördert. Der Hafen der Güter umschlägt und der Tourismus natürlich. Einen schönen Beach gibt es hier nicht, nur den "Pretty Pool" So heisst die Badestelle die der Ebbe und Flut ausgesetzt ist. Wir gleich rein in das Ding. Ansonsten machten wir nichts, ausser Barbeque natürlich, wie fast jeden Tag. An diesem Pool wollten wir auch über Nacht bleiben. Auch weil hier noch andere gleich gesinnte waren. Ein Haufen Franzosen. Mindestens 10 Autos. Wir verstanden nur Bahnhof. Als wir Nachts aufwachten waren plötzlich alle weg. Wir guckten nicht schlecht. Keine Ahnung wo die noch hin wollten. Egal. Die Luft war super und Mücken waren auch keine zu spüren.

Am Tag 38 verliessen wir die Kimberly Area und betraten die Pilbara Gegend.Hier ist die Ölindustrie zuhause. Als erstes wollten wir nach Rohbourne ins Visitor Center. Das haben sie in einem alten Gefängnis eingebaut. In den hinteren Räumen, den Kerker, ist ein Museum zu bewundern. Hier konnte man staunen wie einfach früher gelebt wurde. Ausserdem ist hier der Reddog heimisch. Da gibt es wohl ein Hollywood Film der nach einer wahren Geschichte hier gedreht wurde. Wir wollten dann nach Crossack, die erste Einsiedlerstadt die bei Ankunft der Engländer Ende des 19 Jhd. gebaut wurde. Das erkannte man auch an der Bauweise. Heute ist das eine Geisterstadt mit insgesamt 6 Häuser die gut erhalten sind. Die Türen verriegelt, die Sicht durch die Fenster aufgrund alten Gardinen versperrt. Wer weiss welcher Geist dahinter Zeitung liesst. Jetzt wollten wir zum Beach. Turtles gucken. Die hatchen hier immer, hörten wir schon oft. Aber nur bis Anfang April. Knapp verpasst. Jetzt fiel uns ein das wir das in Hawaii bewunderten. Ohne es zu wissen. Abends ging es dann nach Cleaverville. Wir haben noch nie so viele Kleinstädte aneinander gesehen. Alle 10 km eine andere. Hier war aber nur ein naturbelassener Campingplatz, 10 km ins Outback, zu finden. Das schöne ist, wenn man den Highway verlässt, sieht man sofort Kängeruhs. Leider sind die meisten von den Strassen auch naturbelassen und nur mit diesen 4 Wheeldrive zu befahren. Die Homies haben auch alle so einen. Unserer Homie den wir auf dem Campingplatz trafen nicht. Er wurde hier abgesetzt meinte er. Peter heisst er. Aber nicht Peter ausgesprochen. Sonst war hier keiner. Ab Mai ist hier alles voll und dann kostet die Nacht hier 7 Dollar. Er sprach dieses richtige Aussienglisch. Exrem schwer zu verstehen. Es klang so ein bissel wie das Scouse, das sie in Liverpool sprechen. Oder das gebrabbel zwischen Bautzen und Niederbayern.

Wir tranken ein Bier zusammen hörten seine Lieblingsmusik und gingen heiern. Die Türen konnten wir alle auflassen. Keine Mücken und eine schöne Brise erreichte uns. Der Sternenhimmel war klar wie immer. Die Milchstrasse über Horst. Es ist als wäre man garnicht weiter gefahren. Jede Nacht der gleiche Himmel.

Morgens gleich den Blick aufs Meer. So kann der Tag starten. Heute geht es nach Karratha. Wieder nur 20 km weiter. Wir haben jetzt viel Zeit, weil wir mit einem Schwung durch den Nordwesten gefahren sind. Da war einfach nichts.

In Karratha waren wir nur einkaufen. Wir wollten lieber zum Python Pool, ein weiteres Naturspektakel. Eine halbe Stunde über sone Buckelpiste ins Outback, schon waren wir da, aber ausser uns keine Menschenseele. Der Pool war nur gefüllt mit Regenwasser und nicht wirklich tief. In der Regensaison ist der viel höher, das konnte man an dem Gekritzel an den Massivwänden erkennen. Es waren minimum 45 Grad in der Sonne. Wir also rein. Ein bissel unheimlich war es schon. Die Tante im Visitorcenter versicherte uns, dass da nix böses drinne schwimmt. Nur kleine Fische.

Nach unserer kleinen Erfrischung ging es nach Dampier, dass auch hier im Umkreis lag. Dort gab es Barbeque Plätze. Beim tanken sahen wir das der hintere Reifen ein wenig Platt war, obwohl wir die Heute erst alle angepasst hatten. Naja. Wir machten erstmal Barbeque. Plötzlich hörten wir ein zischen. Na klasse. Man konnte hören wie die Luft entweichte.

Erstmal Barbeque und denken. Jetzt viel uns auf, dass schon wieder Freitag Nachmittag war. Erst letzten Freitag hatten wir den Spass in Darwin mit den Vorderreifen. Wir fuhren zum nahegelegenem Shoppingcenter, weil dort gab es Wifi und eine Telefonzelle. Natürlich ging bei dem Vermieter wieder keiner ran. Wir googelten die selbe Werkstatt wie letzte Woche. Und. Es gab sie 6 km von hier. Jetzt kam eine Mail vom Vermieter. Die 300 Dollar von letzter Woche sind wieder auf meinem Konto. Supi. Dann kann ich ja eine neue Rechnung machen.

Es war kurz vor Vier. Um 5 schliessen die in der Regel. So war es auch. Da ich zu Blöd war die Klinke richtig runter zu drücken dachten wir es ist geschlossen. In der Werkstatt hörte man Musik. Plötzlich hielt ein Auto und der Fahrer drückte die Klinke richtig runter und stand im Büro und wurde auch gleich empfangen.

Ich gleich hinterher. Die gut tättowierte Frau meinte das gleich Feierabend sei und gab uns für Morgen Früh um 8 einen Termin. Nagut. Bloss kein Stress. Zurück zum Auto sahen wir, dass der Reifen jetzt wirklich Platt war. Jetzt bekamen wir uns in die Haare. Meine Prinzessin erwartete, dass ich jetzt den Notreifen aus dem Kofferraum rauf spanne. Das machte ich natürlich nicht. Erstens ist das ein Mietwagen und schon garnicht auf nem Parkplatz von einer Reifenbude. Ich also wieder rein. Mit leicht weinerliche Stimme überzeugte ich diesmal den Kollegen der aussah wie diese Skateboardtypen.

No worries sagte er. "Aber wir haben nur die teuren Reifen da" Mir egal sagte ich. Ist ein Mietwagen. Nimm die von der Formel 1 Werbung, sagte ich. Plötzlich fragte er ob wir Bar zahlen. Klar. Und dann fand er plötzlich einen gebrauchten und bot uns den für 100 Dollar an. Jetzt machte es Klick. Die Jungs wollten ein bissel Taschengeld machen. Ich stimmte zu.

Plötzlich standen 5 Mann im Büro. Wo kommen die denn aufeinmal alle her?! Als ich nach der Quittung fragte verstummten alle. Wie wenn man inner Kneipe rein kommt. Die Musik ging aus und alle glotzten zur Tür. Nur diesmal mich an. Ich hatte schon ein paar mal erwähnt, dass das ne Mietkarre ist. Ist doch klar das ich mir die Kohle zurück hole.

Jetzt kam der Knaller. "For Free" meinte er. Sie mussten uns den Reifen schenken, weil sie keine Quittung ausstellen wollten. Wir bedankten uns höflich und machten uns vom Acker. Schnell zum Bottleshop, ein sechser Carlton Mid in den Horst und ab zum 40 Mile Beach. Dort war wieder free Camping. Wir glotzen in den Sonnenuntergang und liessen völlig fertig den Tag zu ende gehen.

Eigentlich wollte ich noch in ein paar Local Bakeries arbeiten, aber ich komme irgendwie garnicht dazu. Egal. Das Sortiment hab ich längst studiert......

 

Fortsetzung folgt.....

 

 

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